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Leerlaufstrom

Der Leerlaufstrom ist der elektrische Strom, der in ein elektrisches Gerät, beispielsweise einen Transformator, fließt, wenn dieser an die Nennspannung angeschlossen ist, jedoch keine Last betrieben wird.

Auch ohne angeschlossenen Verbraucher ist ein Leerlaufstrom erforderlich, da er zur Magnetisierung des Eisenkerns benötigt wird. Dabei setzt er sich aus einem überwiegend induktiven Blindstromanteil sowie einem kleinen Wirkstromanteil zusammen, der die Eisenverluste deckt.

Die durch den Leerlaufstrom aufgenommene Leistung wird größtenteils in Form von Wärmeverlusten im Kern umgesetzt. Daher ist es aus energetischer Sicht sinnvoll, Leerlaufverluste möglichst gering zu halten und elektrische Geräte bei Nichtgebrauch vom Netz zu trennen.

Der Leerlaufstrom ist eine wichtige Kenngröße zur Beurteilung der Verluste und magnetischen Eigenschaften eines Transformators im unbelasteten Zustand.