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Eisenverluste

Die Eisenverluste sind Verluste, die im magnetischen Kern elektrischer Maschinen und Transformatoren auftreten. Sie setzen sich aus Wirbelstromverlusten und Hystereseverlusten zusammen und entstehen durch die periodische Ummagnetisierung des Eisenkerns.

Die Höhe der Eisenverluste hängt insbesondere von der magnetischen Flussdichte und der Frequenz ab. Zusätzlich beeinflussen Materialeigenschaften, Blechdicke sowie die Verarbeitung des Elektroblechs die tatsächlichen Verluste, weshalb sie nur näherungsweise berechnet werden können.

Zur Vergleichbarkeit werden Eisenverluste als spezifische Verluste in Watt pro Kilogramm (W/kg) unter festgelegten Bedingungen angegeben, typischerweise bei einer definierten Flussdichte und Frequenz.

Je nach Qualität des verwendeten Elektroblechs und dessen Dicke liegen die Eisenverluste bei einer Flussdichte von 1,5 T und einer Frequenz von 50 Hz typischerweise im Bereich von etwa 0,8 bis 12 W/kg.