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Ringstelltransformator

Der Ringstelltransformator ist eine spezielle Bauform des Transformators, bei der der magnetische Kern als geschlossener Ringkern ausgeführt ist. Dieser besteht in der Regel aus Weicheisen oder speziellen Ferritmaterialien.

Die Wicklungen aus Kupferlackdraht sind gleichmäßig über den gesamten Ringkern verteilt und elektrisch isoliert aufgewickelt. Durch diese gleichmäßige Verteilung wird eine sehr gute magnetische Kopplung erreicht, wodurch der Streufluss im Vergleich zu anderen Bauformen sehr gering ist.

Aufgrund der geschlossenen Kernform besitzt der Ringkern nahezu keinen Luftspalt, was zu einem sehr kleinen magnetischen Widerstand führt. Dies zeigt sich unter anderem in einem geringen Leerlaufstrom sowie in einer steilen Hysteresekurve.

Ein Nachteil von Ringkerntransformatoren ist das Auftreten sehr hoher Einschaltstromspitzen beim Einschalten. Daher ist der Einsatz eines Einschaltstrombegrenzers häufig sinnvoll, um elektrische Bauteile zu schützen und unerwünschte Auslösungen von Sicherungen zu vermeiden.

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