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Vakuumimprägnierung

Die Vakuumimprägnierung ist ein Verfahren zur Behandlung elektrischer Bauteile, insbesondere von Wicklungen in Transformatoren, Motoren und Drosseln. Dabei werden die Bauteile in einem Vakuum mit einem Isolierharz oder Lack durchtränkt, um Hohlräume, Poren und Lufteinschlüsse vollständig zu füllen.

Durch das Anlegen eines Vakuums wird die Luft aus den Zwischenräumen entfernt, sodass das Imprägniermittel tief in die Wicklungen eindringen kann. Anschließend härtet das Material aus und bildet eine feste, isolierende und schützende Schicht.

Die Vakuumimprägnierung verbessert die elektrische Isolation, erhöht die mechanische Festigkeit und schützt die Bauteile vor Feuchtigkeit, Schmutz und chemischen Einflüssen. Zudem trägt sie zur Reduzierung von Geräuschen und zur Verlängerung der Lebensdauer elektrischer Geräte bei.