GLOSSAR



Eingangsstrom

Der Eingangsstrom ist der elektrische Strom, der in ein elektrisches Gerät, eine Schaltung oder eine Anlage hineinfließt. Er entsteht durch die angelegte Eingangsspannung und ist abhängig von der elektrischen Last sowie den Eigenschaften des Verbrauchers.

Bei Transformatoren bezeichnet der Eingangsstrom den Strom auf der Primärseite. Seine Höhe steht in direktem Zusammenhang mit der aufgenommenen Leistung und dem Übersetzungsverhältnis des Transformators. Dabei gilt: Je höher die übertragene Leistung, desto größer ist in der Regel auch der Eingangsstrom.

Der Eingangsstrom kann als Gleichstrom (DC) oder Wechselstrom (AC) auftreten. In Drehstromsystemen verteilt er sich auf drei phasenverschobene Ströme.

Eine korrekte Auslegung des Eingangsstroms ist wichtig für den sicheren Betrieb elektrischer Anlagen. Zu hohe Ströme können Leitungen, Bauteile oder Sicherungen überlasten, während zu niedrige Ströme auf eine unzureichende Versorgung oder Fehlfunktion hinweisen können.